Posts mit dem Label Award werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Award werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 1. Mai 2015

Plug&Play - Verstörendes Game oder emotionale Auseinandersetzung der Gefühle und Sexualität?

Also, ich hab mich mal im Steam Store umgesehen und etwas wirklich sehr interessantes entdeckt.
Wenn ihr "Plug&Play" hört, geht euch doch als erstes durch den Kopf..."Ich stecke ein externes Gerät an den Computer und lege los". Oder?
Umso verwirrter war ich als ich diesen Titel fand.

Protagonisten von "Plug&Play"



















"Plug&Play" ist Kurzfilm und Game in einem, das mit vielen Awards ausgezeichnet wurde und unter anderem Gewinner der Animateka und Cinanima ist.
Ursprünglich basiert das Spiel "Plug&Play" auf den gleichnamigen Kurzfilm von Michael Frei.
DER TYP HIER:



Seine anderen Projekte wie "not about us" könnt ihr hier sehen.
Das Spiel soll uns die Sexualität auf eine ganz andere Art und Weise darstellen.
Es geht um Liebe.
Glaub ich.
Faszinierend und verstörend zugleich.

Hier die offizielle Website, wer einmal selbst den Stecker ziehen möchte:
PLUG&PLAY THE OFFICIAL WEBSITE

Strange













































                                       




Bildquelle:
http://cdn.akamai.steamstatic.com/steam/apps/353560/header.jpg?t=1429729908
https://lh5.ggpht.com/kS-cIAQCwA430ykkf9ykXG8YHNxCIxehsAtYJXsqM_dzs57EM0M9fgthNuSw37KO7Q=h310
http://animalnewyork.com/wp-content/uploads/pnp_image1.jpg
http://barshorts.com/wp-content/uploads/2013/04/michael-frei.jpg
Videoquelle:
https://www.youtube.com/watch?v=EF4x4An1Jds

Donnerstag, 21. August 2014

Filmbesprechung - Als das Meer verschwand



Originaltitel: In My Father`s Den
Produktionsjahr: 2004
Regie: Brad McGann
Drehbuch: Brad McGann
Produzenten: Trevor Haysom, Dixie Linder
Basierend auf: Maurice Gee


Story

Der renommierte und viel gereiste Kriegsfotograf Paul Prior kehrt in seine Heimat in Neuseeland zurück, um bei der Beerdigung  seines Vaters dabei zu sein.
Die Familie empfängt ihn nach 17 Jahren mit gemischten Gefühlen.
Kurz danach will er wieder weiter, doch sein Bruder Andrew, der Pauls damaliges Verschwinden immer noch nicht verkraftet hat, bittet ihn darum, eine Weile hierzubleiben und sich um die Hinterlassenschaften und das Haus zu kümmern. Vorerst widerwillig nimmt er an und zieht in dem elterlichen Haus ein.
Kurz darauf kreuzen sich die Wege mit ihm und seiner alten Liebe Jackie, deren Namen er sich als Teenager auf die Zehen hatte tätowieren lassen. Nachdem er eine vorübergehende Stelle als Lehrer an seiner alten Schule annimmt, lernt er Jackie`s 16 Jahre alte Tochter Celia kennen. Es entwickelt sich eine ungleiche, seltsame und doch sehr innige Freundschaft zwischen den beiden.
Paul`s Vergangenheit holt ihn nach und nach ein und er muss sich ihr stellen, bevor er endgültig an ihr zerbricht. 
Als Celia eines Tages spurlos verschwindet, ist den Bewohnern klar, dass nur Paul der Verdächtige sein kann...




Besprechung:

Eine wahrhaft düstere Geschichte verbirgt sich hinter diesem poetisch klingenden Titel.
Was Brad McGann uns hier liefert, ist keinesfalls leicht zu verdauen. In jeder Sekunde stimmig und bildgewaltig liefert er uns ein Familiendrama, das überzeugender nicht sein kann.
In seiner Genialität setzt er uns das grausige Geheimnis während des Films Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen. 
Die Besetzung ist als Geniestreich zu bezeichnen. Matthew MacFadyen beweist sich glanzvoll in der Rolle des Kriegsfotografen Paul Prior.
So authentisch er diesen kaputten Charakter spielt, fragt man sich, wie man so überzeugend spielen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Konfrontiert mit der Vergangenheit seiner Familie und der Bekanntschaft mit seiner vermutlichen Tochter Celia hat er vieles zu verarbeiten.
Durch intelektuelle Dialoge und unglaubliche Überraschungen überzeugt dieses melancholisch, tiefgründige und ergreifend dramatische Kunstwerk in jeder Hinsicht.
Ein wahres Filmjuwel, was nicht umsonst bei den New Zealand Screen Awards Auszeichnungen für unter anderem bester Film, beste Regie und bestes Drehbuch erhielt.
Daher Sehenswert!




Bildquellen:

http://www.illusionsprojektor.de/wp-content/uploads/2010/09/meerplakat.jpg
http://i.ytimg.com/vi/E2ESUCyIHUY/0.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=qoKLNFUyg-E&noredirect=1

Dienstag, 8. April 2014

Filmbesprechung - Shame


Originaltitel: Shame
Veröffentlichung in Deutschland: 1. März 2012
Regie: Steve McQueen
Drehbuch: Steve McQueen, Abi Morgan
Spieldauer: 101 min.


Story:

Brandon ist ein Mann, der gut aussieht und sich gut kleidet. Er ist in seinem Job sehr erfolgreich, hat ein schickes Appartement und pflegt die etwas kühle, aber doch freundschaftliche Beziehung mit seinem Boss.
Er hat eigentlich alles um sicher mit einer eigenen Familie in die Zukunft zu blicken. Doch er führt keine Beziehung. Will er auch nicht. Stattdessen kostet er seine Sexsucht voll aus, überall und zu jeder Zeit. Plötzlich taucht seine psychisch labile Schwester Sissy auf, die darum bettelt bei ihm zu bleiben.
Er willigt ein und ahnt nicht, was auf ihn zukommen wird. Beide haben Probleme. Probleme, die sie nicht ansprechen wollen.
Seine Schwester gerät in unschöne Situationen, denen sie sich nicht bewusst ist. Brandon fühlt sich für sie verantwortlich. Und als sie plötzlich etwas mit seinem Boss anfängt, beginnt die absolute Katastrophe.

Besprechung:

Naja. Als ich von dem Film hörte, war ich nicht begeistert. Ich vermutete einen anspruchslosen Film. Bei einem Film über einen Sexsüchtigen, was wird zu sehen sein? Einfach nur Sex ohne Geschichte? Ein Porno für`s Kino?
Aber hier kommt die Überraschung! Steve McQueens Film ist ein absoluter Diamant.
Dieser Film lebt von seinen Schauspielern.
Absolut glaubwürdig verkörpert Michael Fassbender den smarten Brandon, der Tag für Tag und Nacht für Nacht seine Sexsucht an Frauen auslässt. Doch es reicht ihm nicht. Seine Sucht ist das einzige, was ihn lebendig fühlen lässt. Ohne Sex wäre er zu nichts in der Lage.
Der Zuschauer, wie auch Brandon selbst, merkt nach und nach, dass hinter der bemerkenswerten Selbstkontrolle eine unangenehme, realistische und gespenstische innere Armut herrscht.
Auch seine Schwester Sissy hat Probleme und ist psychisch labil. Sie singt in Bars mit einer so unglaublich zarten und verletzlichen Stimme, das dieses Drama durscheinen lässt, dass beide miteinander verbindet.
Ich hatte lange nicht mehr so etwas emotionales gesehen.
So ein großartiger Film, der mehr durch die unscheinbaren Töne und Bilder überzeugt als durch die Dialoge.
Fesselnd, explosiv, rührend.
Welche eine Schande, dass da keine Oscars angeflogen kamen.



Bildquellen:
https://alyssalinnpalmer.files.wordpress.com/2012/01/shame-movie-poster-new.jpg
http://bilder.filmstarts.de/r_640_600/b_1_d6d6d6/medias/nmedia/18/81/98/98/19869836.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=_KmS5lMQQJQ

Donnerstag, 17. Mai 2012

"100 Bilder des Jahres 2011"

Die Veranstaltung "100 Bilder des Jahres 2011" war ein voller Erfolg. Im ehrwürdigen, alten Rathaus von Köpenick konnte man die schönen Bilder von Amateur-und Profifotografen bewundern. Von witzig bis dramatisch war alles dabei. Schwarzweiß und bunt. Klein und groß! Ein guter Mix!

"Luisa" 2011 , Fabienne Grütze


Die Preisverleihung glich einer Familienzusammenführung. Die Fotografie interessierten verstanden sich auf Anhieb und es war die ganze Zeit über eine warme und freundliche Atmosphäre.
Nach der Veranstaltung bekam jeder Einsender den offiziellen Katalog kostenlos ausgehändigt. Mit einer schönen Aufmachung und der passenden Darstellung der Fotografien ist es auf jeden Fall sehenswert.
Als ich mein Foto im Katalog sah, hab ich mich sehr gefreut und ich bedanke mich nochmal ganz herzlich bei der GfF. Vielen vielen Dank!
Mehr Informationen gibt es auf: http://www.gff-foto.de/


Gerne hier einmal reinschauen!