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Freitag, 25. Dezember 2015

Das Ende der Welt, wie wir sie kennen - Defiance

Hell yeah Nolan is back!

Nachdem wir nun eine ganze Weile warten mussten, ist die 3.Staffel von Defiance endlich angelaufen.



Da spring ich doch vor Freude im Dreieck!
Ernsthaft jetzt.
Wer die Serie nicht kennt, sollte jetzt die Chance nutzen, diesen Titel einmal zu googeln.
Defiance hatte am 15. April 2013 seinen Serienstart in Deutschland und wurde erstmalig in den USA beim Sender Syfy ausgestrahlt. Die 3. Staffel lief am 12.06.2015 an.
Produziert wurde die Serie von den Universal Cable Productions und dem Spieleentwickler Trion Worlds.
Dazu später mehr.
Die Hauptcharaktere sind Joshua Nolan und Ziehtochter Irisa.

























Story:

Es ist das Jahr 2046 und die Erde wurde aufgrund einer Alieninvasion und mächtiger Kriege verwüstet und in Schutt und Asche gelegt. Nach Jahren der Angst, Zerstörung und des Chaos herrschte Waffenstillstand.
Eine Stadt gerät hierbei in den Mittelpunkt dieser Geschichte.
Defiance. Früher stand dort eine Stadt, die hieß St.Louis. Das einstige Wahrzeichen steht noch, kaputt und doch noch existent.
Diese Stadt, im Aufbau und Schmelztiegel der unterschiedlichsten Bewohner, wird von der Bürgermeisterin Amanda Rosewater geführt. Sie will eine funktionierende Stadt, in der Menschen wie Aliens zusammen arbeiten und leben können. Defiance soll DIE neue Heimat werden und gleichzeitig der Schutz sein vor Angreifern aus den Bad Lands. Joshua und Irisa, aus (ich verrate es noch nicht) bestimmten Gründen nach Defiance kommend, erhalten eine ganz besondere Aufgabe und müssen mit den Menschen in und um Defiance klarkommen.




Besprechung:

Feinste Science Fiction bietet sich hier.
Ich möchte ganz ehrlich sein und mit den folgenden Worten Defiance nicht ins falsche Licht rücken. Diese Serie wird oft als Ersatz für die legendäre Serie "Firefly" bezeichnet.
Ich stimme dem nicht zu. Ersatz ist das falsche Wort. Trost das wohl richtige. Es ist ein Trost, dafür, dass Firefly ungerechterweise abgesetzt wurde. Die Zuschauerzahlen müssen ja stimmen, Fox.


Legendär und ungeschlagen: Firefly
Jedenfalls ist es schön, dass es noch Menschen gibt, die an diese Mentalität und Atmosphäre von Firefly angeknüpft haben und uns eine tolle Story eröffneten. Das Setting ist nicht neu, ist uns allen klar, aber es ist eine verdammt tiefsinnige und gut erzählte Story, die mit top besetzten Schauspielern glänzt. Sie hat gute Höhen und Tiefen sowie Momente, die selbst die absoluten "Analytiker" unter uns nicht vorhergesehen hätten.Grins.
Ich höre soviel schlechtes und lese in nationalen wie internationalen Foren die schlimmsten Kommentare. Warum?
Falling Skies kann man in die Tonne hauen, so flach wie das war. In Defiance steckt aber spürbar Herzblut drin.
Ich habe bereits die erste Folge der dritten Staffel gesehen. Und glaubt mir, das Schmuckstück solltet ihr nicht an euch vorbeiziehen lassen, wenn ihr gute Science Fiction wollt.
Trion Worlds ist Mitproduzent der Serie und brachte auch parallel dazu ein Massive Multiplayer Online Third Person Shooter raus mit offener Spielwelt.
Nettes Extra, für Shooter-Unerfahrene leider absolut nichts.

Ich kann euch die Serie wärmstens empfehlen.




Hier ist mal der Zwischentrailer der eine weitere Folge auf Syfy ankündigt.



Bildquelle:
http://www.blastr.com/sites/blastr/files/season2-cast01.jpg
http://img2.wikia.nocookie.net/__cb20130407025251/defiance/images/5/50/Joshua_Nolan_promo.png
https://mindreels.files.wordpress.com/2013/04/irisa1.jpg
https://lh3.googleusercontent.com/zXQMIYRUnqjxEdrMgRx-iX8HupH_np6It697NWNoEKLXxUbk3vuu5gRHS1J0naYLGc5g%3Dw1264

Donnerstag, 23. April 2015

Boah, welcher Film wird es denn nächsten Samstag Abend?

Wir kennen ja das Problem, die Party in der Stadt ist öde, die Freunde haben keine Lust zum Treffen und dann ist auch noch schlechtes Wetter.
Also ist es Zeit für einen Filmabend!
Aber welcher Film soll es denn werden? Wenn ihr Lust habt und wirklich keine Ahnung was ihr gucken wollt, dann schaut euch doch einmal diese Filmbesprechungen an. Vielleicht spricht euch ja ein Film an. Egal ob Kunstfilm, Drama-,Comedy- oder SciFifilm. Von jedem ist was dabei. Anschauen lohnt sich!































Filmtitel:
























Bildquelle:
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http://img.fantasy-fans.eu/filme/2010_kampfdertitanende.jpg
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Freitag, 24. Oktober 2014

Filmbesprechung - Kiss Kiss Bang Bang



Originaltitel: Kiss Kiss Bang Bang
Produktionsjahr: 2005
Regie: Shane Black ("Leathel Weapon")
Drehbuch: Shane Black
Produzenten: Joel Silver
Spieldauer: ca. 99 Minuten
Darsteller:


Story:

Harry hat nur Pech. Er ist ein anständiger Typ. Davon abgesehen, dass er Läden ausräubt. 
Aber sein Kleinganovendasein hat ein Ende, als nach Ladenschluss ein paar Einkäufe erledigt wurden und der Alarm losging. Während seiner hitzigen Flucht vor der Polizei landet er zufällig bei einem Casting für einen Hollywood Krimifilm. Eigentlich wollte er sich nur verstecken, doch ehe er sich versieht, wird er mit dem Flugzeug nach Los Angeles verfrachtet, um Probeaufnahmen zu machen.
Dafür erhält er zunächst Detektivstunden bei einem hartgesottenen Privatdetektiv namens Perry van Shrike, auch liebevoll "Gay Perry" genannt. Als Harry seine alte Freundin Harmony aus Kindertagen wieder begegnet, die hier in Hollywood eine große Schauspielerin werden wollte, spielt er sich als Detektiv auf um sie zu beeindrucken. Doch als Harmony`s Schwester unter merkwürdigen Umständen Selbstmord begeht, bittet sie ihn um Hilfe, denn sie glaubt an Mord!

Als Harry und Gay Perry ermitteln, finden sie Verbindungen zu einem völlig anderen Fall, den sie bereits unter die Lupe nehmen. Und ehe sie bis drei zählen können, sind sie mitten drin und in Lebensgefahr...


Besprechung:

Eine gute Kombination lieferte Shane Black mit Val Kilmer und Robert Downey Jr.
Mit einem super Mix aus Buddy-Action und Film Noir ist dieser Film echt sehenswert! Vollgepackt mit Gags, Action und coolen Sprüchen einfach nur GENIAL.
Dieser  Film ist intelligent und charmant. Diese harte Action, vereint mit wunderbar viel Witz und Eleganz ist  würdig, mehrmals angesehen zu werden. 
Pluspunkt ist der knallharte, schwule Detektiv Perry van Shrike, der wirklich was auf dem Kasten hat, sowie das Voice-Over, das von Harry Lockhart stammt (Robert Downey Jr.), und sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, auch mal abbricht und zurückspult, um seine Meinung frei zu äußern oder vergessene Fakten und Geschichten in dem Film vorzustellen. Einfach nur köstlich!
Shane Black, der schon in den 90er Jahren zahlreiche Drehbücher für sehr erfolgreiche Hollywoodfilme schrieb, produzierte hier einen wunderbaren Film, den ich persönlich als seinen besten einstufe.
Bravo! Da hat man Lust auf mehr!
Mehr muss man dazu wirklich nicht sagen!



Bildquellen: 
http://d12vb6dvkz909q.cloudfront.net/uploads/galleries/44195/kiss-kiss-bang-bang.jpg
http://valkilmer.com/images/pics/70/2005_kiss_kiss_bang_bang_019.jpeg
Videoquellen:
http://www.youtube.com/watch?v=ZdDXO-iiuk8

Dienstag, 8. April 2014

Filmbesprechung - Shame


Originaltitel: Shame
Veröffentlichung in Deutschland: 1. März 2012
Regie: Steve McQueen
Drehbuch: Steve McQueen, Abi Morgan
Spieldauer: 101 min.


Story:

Brandon ist ein Mann, der gut aussieht und sich gut kleidet. Er ist in seinem Job sehr erfolgreich, hat ein schickes Appartement und pflegt die etwas kühle, aber doch freundschaftliche Beziehung mit seinem Boss.
Er hat eigentlich alles um sicher mit einer eigenen Familie in die Zukunft zu blicken. Doch er führt keine Beziehung. Will er auch nicht. Stattdessen kostet er seine Sexsucht voll aus, überall und zu jeder Zeit. Plötzlich taucht seine psychisch labile Schwester Sissy auf, die darum bettelt bei ihm zu bleiben.
Er willigt ein und ahnt nicht, was auf ihn zukommen wird. Beide haben Probleme. Probleme, die sie nicht ansprechen wollen.
Seine Schwester gerät in unschöne Situationen, denen sie sich nicht bewusst ist. Brandon fühlt sich für sie verantwortlich. Und als sie plötzlich etwas mit seinem Boss anfängt, beginnt die absolute Katastrophe.

Besprechung:

Naja. Als ich von dem Film hörte, war ich nicht begeistert. Ich vermutete einen anspruchslosen Film. Bei einem Film über einen Sexsüchtigen, was wird zu sehen sein? Einfach nur Sex ohne Geschichte? Ein Porno für`s Kino?
Aber hier kommt die Überraschung! Steve McQueens Film ist ein absoluter Diamant.
Dieser Film lebt von seinen Schauspielern.
Absolut glaubwürdig verkörpert Michael Fassbender den smarten Brandon, der Tag für Tag und Nacht für Nacht seine Sexsucht an Frauen auslässt. Doch es reicht ihm nicht. Seine Sucht ist das einzige, was ihn lebendig fühlen lässt. Ohne Sex wäre er zu nichts in der Lage.
Der Zuschauer, wie auch Brandon selbst, merkt nach und nach, dass hinter der bemerkenswerten Selbstkontrolle eine unangenehme, realistische und gespenstische innere Armut herrscht.
Auch seine Schwester Sissy hat Probleme und ist psychisch labil. Sie singt in Bars mit einer so unglaublich zarten und verletzlichen Stimme, das dieses Drama durscheinen lässt, dass beide miteinander verbindet.
Ich hatte lange nicht mehr so etwas emotionales gesehen.
So ein großartiger Film, der mehr durch die unscheinbaren Töne und Bilder überzeugt als durch die Dialoge.
Fesselnd, explosiv, rührend.
Welche eine Schande, dass da keine Oscars angeflogen kamen.



Bildquellen:
https://alyssalinnpalmer.files.wordpress.com/2012/01/shame-movie-poster-new.jpg
http://bilder.filmstarts.de/r_640_600/b_1_d6d6d6/medias/nmedia/18/81/98/98/19869836.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=_KmS5lMQQJQ

Freitag, 7. Februar 2014

Filmbesprechung - Godzilla



Originaltitel: Godzilla
Premieredatum: 10. September 1998 (Deutschland)
Genre: Action, Horror, Sci-Fi, Thriller
Regie: Roland Emmerich
Drehbuchautoren:

Dean Devlin(Drehbuch) &
Roland Emmerich
(Drehbuch)
Ted Elliot(Geschichte) nur Abspann &
Terry Rosio(Geschichte) nur Abspann und
Dean Devlin(Geschichte) &
Roland Emmerich(Geschichte)






















































































































































Story:

Die Franzosen führten in der Vergangenheit einige Atombombentests durch, die unwissendlich bei unschuldigen Echsen und deren Eiern zu einer Mutation führten, deren Ausmaß sich die gesamte Menschheit nicht vorstellen kann.

Einige Zeit später wird ein japanisches Fischereischiff angegriffen. Dr. Nick Tatopoulos ahnt von alldem nichts, als er entspannt und gut gelaunt seiner Arbeit nachgeht, nämlich Regenwürmer in Tschernobyl mithilfe von Elektrizität an die Erdoberfläche zu locken und unter die Lupe zu nehmen. Prompt wird er nach dem Zwischenfall in Japan vom US-Militär nach Panama geholt, um unnatürliche große Fußstapfen zu untersuchen. Wenig später ist das Ungetüm auf dem New Yorker Fischmarkt und die Katastrophe ist vorprogrammiert.
Plötzlich taucht noch der französische Geheimdienst auf. Unter der Leitung von Philippe Roache ist Tatopoulos gezwungen mit ihm zusammenzuarbeiten. Gemeinsam wollen sie eine Lösung finden  und diese Zerstörung beenden, doch als herauskommt, dass das Monster trächtig ist, scheint alles aussichtslos zu sein...



Besprechung:

Ja, über Godzilla kann man viel diskutieren. 16 Jahre ist es mittlerweile her, als der Film in den Kinos lief. Was kann man heute noch dazu sagen? Immer noch sehenswert? Für  Liebhaber der Katastrophenfilme allerdings.
Der Film von Roland Emmerich hat laut dem Lexikon des Internationalen Films keine eigene Handschrift und zitiert inhaltlich und dramaturgisch die Vorläufer. Ich kann da nur zustimmen. Wer die ersten Filme kennt, indem das Ungetüm die Großstädte zerstört, wird hier schwer etwas neues an diesem Film entdecken.
Dasselbe Prinzip, derselbe Verlauf. Etwas wettmachend ist meiner Meinung nach erstens die gute Besetzung mit Matthew Broderick und Jean Reno, zweitens die damals wohl herausragende Computertechnische Leistung, Godzilla sehr real darzustellen. Mir gefällt es, wie "natürlich" und nicht abgehackt das Tier sich fortbewegt.
Auch ist zu beachten, dass hier zum ersten Mal ein "Godzilla" Film außerhalb von Japan gedreht und produziert wurde.
Auch wenn ein kommerzieller Flop vorrausgesagt wurde, spielte der Film weltweit über 370 Millionen Dollar ein und deckte damit komplett die Produktionskosten.
Also ist dieser Film ein Erfolg geworden. Doch wer nicht viel von Katastrophenfilmen hält mit quälend langen Zerstörungssequenzen und meist dürftigen Humor, sollte es sein lassen.


Bildquellen:
http://www.followingthenerd.com/site/wp-content/uploads/godzilla_poster_1998.jpg
http://derekwinnert.com/wp-content/uploads/2013/11/godzilla.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=qf2iq19ROhg

Mittwoch, 15. Januar 2014

Filmbesprechung - Jeff, der noch zu Hause lebt


Originaltitel: Jeff, Who Lives at Home
Veröffentlichung in Deutschland: 09.August 2012
Regie: Jay Duplass, Mark Duplass
Drehbuch: Jay Duplass, Mark Duplass
Spieldauer: 83 min.


Story:

Pat hat ein Problem. Er ist normal. Viel zu normal. Ein weiterer Grund weshalb er in einer Midlife-Crisis steckt ist das Eheproblem mit seiner Frau Linda.
Sie verbietet ihm einen Porsche zu kaufen. Er wird nach und nach unsicherer und glaubt daran, dass Linda ihn betrügt. Kommen wir auf  seinen Bruder Jeff, so können wir sagen, dieser ist komplett anders. Ein liebenswerter Verlierer und Kiffer, der immer noch bei seiner Mutter Sharon im Keller lebt.
Die Mutter hat genug und wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren faulen Jungen endlich aus dem Haus und in ein eigenständiges Leben zu schubsen.
Jeff denkt nicht daran und wartet geduldig auf ein Zeichen des Universums, denn er ist überzeugt, dass der Lebensweg durch das Schicksal vorbestimmt ist.
Als er eines Tages vom Verdacht und der Angst von Pat erfährt, beschließt er ihm zu helfen und Linda hinterher zu spionieren. Für die zwei beginnt ein kleines Abenteuer mit ungewollten Konsequenzen...





Besprechung:

Jeff wirkt zwar wie ein ganz normaler Verlierer im Leben, er ist aber nicht einfach nur eine faule Person, die gerne kifft und über seinen Lieblingsfilm philosophiert, sondern auch noch totunglücklich. Als er sich in seinem Glauben an Schicksalsträchtige und wegweisende Zeichen bestätigt sieht, blüht er förmlich auf und wird ein anderer Mensch.
Der neue Film der Duplass Brüder ist ein Film für sich. Leicht, aber doch gespickt mit derben Witzen und Kiffer-Humor.
Ein trauriger Film mit einer überraschenden Wendung. 

Zart, überraschend, leicht, kribbelnd sind die passenden Worte, die diesen Film beschreiben.
Als Zuschauer kann man die Wut und Frustration von Jeffs Familie nachvollziehen. Aber von Anfang an ist man auf Jeff`s Seite und man möchte nur, dass er aus der Depression flüchten kann und ein neues Leben anfängt, glücklich, zufrieden und ohne Stoff.
Es mag vielleicht kein Film für jedermann sein, ohne Mord, Krieg, Blut und übernatürlichen Wesen. "Jeff, der noch zu Hause lebt" ist etwas für das Herz. Man sollte ihn sich unbedingt anschauen, wenn man wieder an seine Mitmenschen und an sich glauben will!
SEHENSWERT!




Bildquellen:
http://www.critic.de/images/jeff-der-noch-zu-hause-lebt-poster-Jeff_.jpg
http://www.neuepresse.de/var/storage/images/np/freizeit/kino/kinostarts/jeff-der-noch-zu-hause-lebt-komoedie-mit-jason-segel/23703893-2-ger-DE/Jeff-der-noch-zu-Hause-lebt-Komoedie-mit-Jason-Segel_ArtikelQuer.jpg
Videoquellen:
http://www.youtube.com/watch?v=ElaWAsNGpMw

Donnerstag, 28. November 2013

Filmbesprechung - The Jacket


Originaltitel: The Jacket
Veröffentlichung in Deutschland: 23. Februar 2006 auf DVD
Regie: John Maybury
Genre: nicht eindeutig zuzuordnen
Drehbuch:
Massy Tadjedin
Tom Bleecker
Marc Rocco
Spieldauer: 103 Minuten


Story: 

Jack Starks wird während des Golfkrieges schwer am Kopf verletzt und überlebt wie durch ein Wunder. 1992 kehrt er als Veteran zurück in seine Heimat Vermont. Die schneebedeckten Straßen sind leer, doch ein einziges Auto steht am Straßenrand. Jack lernt ein kleines Mädchen kennen und ihre Drogenabhängige Mutter, deren Wagen stehen geblieben ist. 
Er repariert ihn und schenkt dem Mädchen als Andenken seine Erkennungsmarke.
Jack geht seinen Weg nach Hause wieder allein und wird später von einem fremden jungen Mann Per Anhalter mitgenommen. Der aber erschießt bei einer Kontrolle einen Polizisten und flüchtet. Jack wird fälschlicherweise als Mörder beschuldigt, für unzurechnungsfähig erklärt und in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. 
Dr. Thomas Becker nutzt Jack als Versuchsobjekt. Ein experimentelles Arzneimittel wird ihm verabreicht. Er wird in eine Zwangsjacke gesteckt und dann in einen Leichenschrank gesperrt, wo er mehrere Stunden in unglaublicher Enge und Dunkelheit mit den Bildern seiner Vergangenheit kämpfen muss.



Besprechung:

Gänsehaut.
Mein erster Gedanke war: Jaaa, Adrien Brody!
Ein klasse Schauspieler, denken wir nur zurück an "Der Pianist".
Auch die anderen Schauspieler waren großartig. Zum Beispiel Keira Knightley, die das seelische Wrack Jackie spielte, die den Tod der Mutter nie verkraftet hatte.
Regisseur John Maybury hat einen Film geschaffen, der in kein wirklich deffiniertes Genre passt. Man kann sagen, er zeigt Mystery, Fantasy-sowie Thriller Elemente. Man merkt auch relativ schnell, wie viel Melodramatik darin steckt. Mit einer super Atmosphäre, kühlen Bildern und grandiosen Schauspielleistungen überspielt der Film die etwas seltsame und verwirrende Handlung. Wieso der Film, der rund 28 Millionen Dollar gekostet hat, nur 6,3 Millionen Dollar in den US-amerikanischen Kinos einspielte, ist mir persönlich schleierhaft. Prinzipiell ist die Geschichte zwar nicht neu, aber die Art der Präsentation ist hochkarätig. Meiner Meinung nach ist das besondere Plus für mich,dass man bei diesem Film selbst interpretieren muss und das gefällt.





Bildquellen:
http://www.moviepilot.de/files/images/0620/1373/jacket.jpg
http://images1.fanpop.com/images/image_uploads/The-Jacket-the-jacket-834603_1920_1459.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=eKHc97lFvQY

Samstag, 19. Oktober 2013

Filmbesprechung - True Grit


Originaltitel: True Grit
Veröffentlichung in Deutschland: 24. Februar 2011
Regie: Ethan und Joel Coen
Drehbuch: Ethan und Joel Coen
Spieldauer: 110 Minuten

Story:
 


Mattie Ross verlor ihren Vater mit 14 Jahren durch den Verbrecher Tom Chaney. Sie reist von zuhause nach Fort Smith in Arkansas, um ihren ermordeten Vater abzuholen.
Aber sie fährt nicht zusammen mit dem Leichnam nach Hause. Sie will sich an Chaney rächen. Damit das auch gelingt, sucht sie den Mann mit echtem Schneid, der zusammen mit ihr Chaney sucht und festnimmt, um ihn in Mattie`s Stadt wegen des Mordes hängen zu lassen.
Sie engagiert den trunksüchtigen, unberechenbaren Marshal Reuben Cogburn, der seine ganz eigenen Vorstellungen von Recht und Gesetz hat. 
Doch auf ihrer Reise lernen sie den Texas Ranger LaBoeuf kennen, der ebenfalls ein Auge auf Chaney geworfen hat.
Sie geraten aneinander und das Spiel beginnt.



Besprechung:

Ja, diese Westernfilme. Die haben Charme. Die haben Stil.
Die meisten zumindest. True Grit hat es auf jeden Fall.
Nach The Big Lebowski ist True Grit die zweite Zusammenarbeit der Coen-Brüder mit Jeff Bridges, der seine Rolle als Rooster Cogburn wunderbar spielt. So auch Matt Damon. Hailee Steinfeld ist relativ unbekannt. Dieses fast unverbrauchte Gesicht für die Mattie Ross zu nehmen war eine gute Idee. Sie überzeugt.
Um es relativ kurz zu halten, möchte ich sagen, dass True Grit ein wirklich unterhaltsamer Film ist, den man sich mit Vergnügen anschaut, wobei man sich an kurzen Nebenrollen
(wie denen von Josh Brolin,...) erfreuen kann.
Großer Pluspunkt sind die unglaublichen Bilder von den wunderschönen Landschaften,Gebirgen und Flüssen, durch die die drei reiten.
Dieser Film gehört meiner Meinung nach zu den besten Western, die je gedreht wurden. Zusammen mit Spiel mir das Lied vom Tod und Der schwarze Falke sowie Zwei glorreiche Halunken und Vera Cruz. Vor allem weil ich finde, dass dieser Film viel näher am Roman ist als die ursprüngliche Verfilmung von 1969 mit John Wayne.
Ein faszinierender, unterhaltsamer und vor allem visuell beeindruckender Film!!
Der hat echten Schneid.
An die Coen-Brüder:
THANK YOU!


Bildquellen:
http://trailers.apple.com//705/us/media/galleries/paramount/truegrit/TG_JEFF_B_720.jpg
https://indyfilmblog.files.wordpress.com/2011/03/truegrit4.jpg
Videoquellen:
http://www.youtube.com/watch?v=9DM4E7LXHbU

Donnerstag, 15. August 2013

Filmbesprechung - Kick Ass


Originaltitel: Kick-Ass
Regisseur: Matthew Vaughn
Screenplay: Matthew Vaughn und Jane Goldman
Premieredatum: 22.April 2010 (Deutschland)

Story:

Dave Lizewski ist ein typischer Teenager. Keine Freundin, keine große Beliebtheit, auch keine Superkräfte, aber eine verdammt irsinnige Idee.
Warum nicht einfach als Superheld durch die Straßen von New York schlendern und für Recht und Ordnung sorgen?
So toll das vielleicht auch klingt, als "Kick-Ass" kassiert er erstmal ordentlich Prügel.
So etwas wird natürlich im Land heiß diskutiert und ehe man sich versieht, taucht ein Superheldenduo auf: Big Daddy und seine mit allen Wassern gewaschene Tochter Hit-Girl, die Mafioso Frank D`Amico und seiner Gangsterbande den Krieg erklärt haben. Zu dritt kämpfen sie gegen das Böse und im großen Showdown muss Kick-Ass sich beweisen.
Wenn der Junge da mal nicht draufgeht...



Besprechung:

Dieser Film ist "Bombe"! Wer auch nur einen kurzen Blick in ein Superheldencomic geworfen hat, wird von diesem Film absolut begeistert sein.
Matthew Vaughn hat eine brilliante Comicadaption produziert, die selbst Scott Pilgrim in den Schatten stellt.
Mit absolut furiosen Fights und bitterbösen Humor  ist der Film spritzig frisch, witzig und absolut empfehlenswert  für alle Fans von Kick-Ass, Flash, Green Lantern, Superman und vielen anderen.
Aber Achtung: Der Film ist nicht ohne. Wer die Kick-Ass Comics noch in Erinnerung hat, weiß, dass da nicht lange gefackelt wird. Das Blut spritzt ohne Ende und die Kugeln werden verschossen als würde es keinen Morgen geben.
Es gäbe keine besseren Schauspieler, die diese Rollen übernehmen könnten. Jeder brachte das Fünkchen etwas in den Film, besonders Nicolas Cage als verrückter Ex-Polizist, der seine Frau durch Frank D`Amico verlor und nun, sich zusammen mit seiner kleinen Tochter rächen will. Und die Tochter als Hit-Girl hat es faustdick hinter den Ohren. Wenn man glaubt, dass kleine Mädchen in Schuluniformen nur in Japan ordentlich austeilen können, hat man sich richtig geirrt.
Kurz gesagt, der Film ist für Comicliebhaber ein Muss, da gibt es keine Ausnahme. Und bei dem offenen Ende würde ich mich über einen zweiten Teil sehr freuen.
Was meint ihr?


Bildquellen:
http://www.illusionsprojektor.de/wp-content/uploads/2011/12/Kick_Ass_Poster.jpg
http://www.moviepilot.de/files/images/0380/6466/kick_ass03.jpg
Videoquellen:
http://www.youtube.com/watch?v=eUBIT-cWg6Y

Freitag, 2. November 2012

Filmbesprechung - Skyfall


Originaltitel: Skyfall
Veröffentlichung in Deutschland: 1. November 2012
Regie: Sam Mendes
Drehbuch: Ian Fleming, John Logan, Robert Wade, Neal Purvis
Spieldauer: 143 min.

Story:

In den Büros wird alles still. "Agent getroffen". Ohrenbetäubend schallt es durch die Räume. Bond wurde erschossen.
Glaubt man. 
Während James Bond sichtlich den angeblichen Tod mit Frauen und Alkohol genießt, wird seine Loyalität auf die Probe gestellt, als das MI6 Hauptquartier Ziel eines Anschlags wurde.
Er reist zurück nach England um M zu unterstützen. Sie hat wichtige Daten verloren, die Agenten, eingeschleust in terroristische Zellen, gefährden können.
Der britische Geheimdienst gerät nun ins Visier eines Verbrechers, durch dessen Skrupellosigkeit bereits viele Menschen gestorben sind. 
Nun liegt es an 007 diesen Mann aufzuspüren und zu erledigen, da dieser dabei ist, den gesamten Geheimdienst an den Rand des Zusammenbruchs zu bringen. 
Er nennt sich Silva und ist kein unbeschriebenes Blatt. Er kennt die Vorgehensweise des MI6. Bond muss ihn aufhalten und M sowie den gesamten Geheimdienst aus der Schlinge ziehen.
Koste es, was es wolle.




Besprechung:

Oh ja. Da hat man gezittert, geweint und gelacht. Eine überraschende Tiefe war in diesem Bond erkennbar.
Überraschend. Und gut.
Wir wurden schon früh darüber informiert, dass den Bondfilmen nach "Ein Quantum Trost" durch "Skyfall" wieder alle Ehre gemacht werden soll.
Leichter gesagt als getan, denn "Ein Quantum Trost" war wirklich ein mieser Film, der langweilte und Kopfschmerzen brachte!
"Back to the roots!" heißt es hier diesmal. Und Sam Mendes zeigt es uns in diesem Knüller stilecht und auf hohem Niveau. Verdammt hohem Niveau. Ich kann diesen Film nur loben, da ich wirklich nicht erwartete, so ein Schätzchen vorgeführt zu bekommen.
Die Dialoge! Der Spannungsaufbau! Die Darsteller! Alles war ausgesprochen ansprechend anzuschauen.
Javier Bardem ist ein Beispiel hoher Schauspielkunst und er zeigt wie man die Bösewichte richtig böse spielt. 
Ich möchte nicht mehr verraten, nur sagen, dass es sich lohnt, Geld fürs Kino auszugeben, und für die DVD und die Special Edition und das Poster und das T-Shirt!:)
Sehenswert!
"Skyfall" überzeugt auf ganzer Linie und ist eine Hommage an die altbewährten Bondfilme und ein gelungenes Geschenk zum 50. Jubiläum!


Bildquellen:
http://api.comingsoon.net//images//2012/Skyfall_62.jpg
http://www.hdwallpapersarena.com/wp-content/uploads/2012/11/daniel_craig_97.jpg
Videoquelle:
https://www.youtube.com/watch?v=Gsa4nc7zqxM