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Freitag, 7. Februar 2014

Filmbesprechung - Godzilla



Originaltitel: Godzilla
Premieredatum: 10. September 1998 (Deutschland)
Genre: Action, Horror, Sci-Fi, Thriller
Regie: Roland Emmerich
Drehbuchautoren:

Dean Devlin(Drehbuch) &
Roland Emmerich
(Drehbuch)
Ted Elliot(Geschichte) nur Abspann &
Terry Rosio(Geschichte) nur Abspann und
Dean Devlin(Geschichte) &
Roland Emmerich(Geschichte)






















































































































































Story:

Die Franzosen führten in der Vergangenheit einige Atombombentests durch, die unwissendlich bei unschuldigen Echsen und deren Eiern zu einer Mutation führten, deren Ausmaß sich die gesamte Menschheit nicht vorstellen kann.

Einige Zeit später wird ein japanisches Fischereischiff angegriffen. Dr. Nick Tatopoulos ahnt von alldem nichts, als er entspannt und gut gelaunt seiner Arbeit nachgeht, nämlich Regenwürmer in Tschernobyl mithilfe von Elektrizität an die Erdoberfläche zu locken und unter die Lupe zu nehmen. Prompt wird er nach dem Zwischenfall in Japan vom US-Militär nach Panama geholt, um unnatürliche große Fußstapfen zu untersuchen. Wenig später ist das Ungetüm auf dem New Yorker Fischmarkt und die Katastrophe ist vorprogrammiert.
Plötzlich taucht noch der französische Geheimdienst auf. Unter der Leitung von Philippe Roache ist Tatopoulos gezwungen mit ihm zusammenzuarbeiten. Gemeinsam wollen sie eine Lösung finden  und diese Zerstörung beenden, doch als herauskommt, dass das Monster trächtig ist, scheint alles aussichtslos zu sein...



Besprechung:

Ja, über Godzilla kann man viel diskutieren. 16 Jahre ist es mittlerweile her, als der Film in den Kinos lief. Was kann man heute noch dazu sagen? Immer noch sehenswert? Für  Liebhaber der Katastrophenfilme allerdings.
Der Film von Roland Emmerich hat laut dem Lexikon des Internationalen Films keine eigene Handschrift und zitiert inhaltlich und dramaturgisch die Vorläufer. Ich kann da nur zustimmen. Wer die ersten Filme kennt, indem das Ungetüm die Großstädte zerstört, wird hier schwer etwas neues an diesem Film entdecken.
Dasselbe Prinzip, derselbe Verlauf. Etwas wettmachend ist meiner Meinung nach erstens die gute Besetzung mit Matthew Broderick und Jean Reno, zweitens die damals wohl herausragende Computertechnische Leistung, Godzilla sehr real darzustellen. Mir gefällt es, wie "natürlich" und nicht abgehackt das Tier sich fortbewegt.
Auch ist zu beachten, dass hier zum ersten Mal ein "Godzilla" Film außerhalb von Japan gedreht und produziert wurde.
Auch wenn ein kommerzieller Flop vorrausgesagt wurde, spielte der Film weltweit über 370 Millionen Dollar ein und deckte damit komplett die Produktionskosten.
Also ist dieser Film ein Erfolg geworden. Doch wer nicht viel von Katastrophenfilmen hält mit quälend langen Zerstörungssequenzen und meist dürftigen Humor, sollte es sein lassen.


Bildquellen:
http://www.followingthenerd.com/site/wp-content/uploads/godzilla_poster_1998.jpg
http://derekwinnert.com/wp-content/uploads/2013/11/godzilla.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=qf2iq19ROhg

Freitag, 3. August 2012

Filmbesprechung - Chaplin


Originaltitel: Chaplin
Veröffentlichung in Deutschland: 28.Oktober 1993
Regie: Richard Attenborough
Genre: Biographie, Drama
Drehbuch:

David Robinson(book "Chaplin His Life and Art")
Charles Chaplin(book "My Autobiography")
Diana Hawkins(story)
William Boyd(screenplay) und
Bryan Forbes(screenplay) und
William Goldman(screenplay)

Spieldauer: 143 min


Story: 

In ärmlichen Verhältnissen in der Jahrhundertwende in England wächst ein kleiner Junge auf, der später einer der ganz großen werden sollte. Charles Chaplin. 
Der Weltstar der Komik, der Inbegriff der Genialität. Er begann mit großartigen Slapstickstücken und machte schon in jungen Jahren auf sich aufmerksam. Bis er dann schließlich auch ein Angebot für einen Film bekam.
In den Vereinigten Staaten.
Zahlreiche Kurzfilme unter der Hand von Mack Sennet folgen und Chaplin wird der Liebling der Zuschauer.
Über Nacht wird er zum gefeierten Star in Hollywood. Er gründet erfolgreich ein Studio und wird neben der Schauspielerei auch noch Produzent.
Sein Erfolg scheint grenzenlos, doch in dem prüden Amerika hat er nicht nur wegen seinem provozierendem Humor und seinen Frauengeschichten Freunde. Alles kommt auf einmal und schließlich wird ihm 1952 die Rückkehr nach Amerika verweigert. Doch Chaplin ist so talentiert und hat so hart gekämpft. Er gibt nicht auf...



Besprechung: 

Ehrlich gesagt, war ich nie ein großer Fan von Filmbiografien. Es war für mich immer so weit hergeholt, kühl und dadurch auch schließlich uninteressant für mich.
Durch Zufall fiel "Chaplin" in meine Hände. Robert Downey Jr. war mir bereits aus Filmen wie Chances Are und Air America, sowie in den späteren Filmen Kiss Kiss Bang BangFurZodiac, Ironman und so weiter bekannt.
Er ist ein großartiger und vor allem authentischer Schauspieler.
Als ich mich nach den weiteren Darstellern erkundigte, war es um mich geschehen.
Dan Aykroyd, Geraldine Chaplin, Kevin Kline, Anthony Hopkins, Milla Jovovich, etc. Es war eine Starbesetzung, wie sie besser nicht sein konnte.
Also sah ich mir den Film an und ich war sehr begeistert.
Richard Attenboroughs` Film ist hochinteressant, gut besetzt und vor allem rührend.
Wir folgen Chaplin als er noch ein kleines Kind war und erste Erfahrungen auf der Bühne sammelt, später im Theater seine große Liebe findet, ohne sie nach Amerika zieht und ein gefeierter Star wird, bis zur Verleihung des Ehrenoscars in den Vereinigten Staaten.
Wir erleben die Produktion einiger seiner wichtigsten Filme, sehen so einige Ausschnitte der Originalen Filme wie zum Beispiel GoldrauschThe Immigrant, etc.
Es wird nichts ausgelassen und wir sehen Chaplin wie er wirklich war, wenn die Kameras aus waren. Zum einen werden wir über seine skandalumwitterten Liebschaften mit zu jungen Frauen bishin zu seiner politischen Haltung informiert.
Der Film ist nicht zu stark emotionalisiert, es mindert aber in keinster Weise die brilliant interpretierte Hommage.
Keine langweilige Filmbiografie! Großartig!

(Trailer in OV)

Bildquellen:
http://www.standupny.com/blog/wp-content/uploads/2013/03/chaplin.jpeg
https://lassothemovies.files.wordpress.com/2012/09/chaplin-6.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=iFXi2CF2BGI

Mittwoch, 18. Juli 2012

Filmbesprechung - iron sky


Originaltitel: iron sky
Produktionsjahr: 2012
Regie: Timo Vuorensola
Genre: Sci-Fi, Komödie
Drehbuch:
Johanna Sinisalo (original story)
Jarmo Puskala (original concept) 
...
Spieldauer:1 Stunde 33 Minuten

Story:

"Get Ready! The Fourth Reich is here!"
Gegen Ende des 2. Weltkrieges gelang es den Nazis von einer geheimen Basis in der Antarktis aus, mehrere Raumschiffe ins All zu schicken und auf der dunklen Seite des Mondes zu landen. Sie bauen die beeindruckende Basis "Schwarze Sonne" und errichten eine unbeschreiblich große Invasionsarmee um  zurückzuschlagen.
2018 landet der schwarze James Washington auf dem Mond, als PR-Aktion für die US-Präsidentin. Dabei kommt er mit den Nazis in Kontakt, die ihn entführen.
Die Nazis halten ihn fälschlicherweise für einen Kundschafter für den bevorstehenden Angriff der Erdstreitkräfte. Um dies zu verhindern, schickt Führer Kortzfleisch zwei seiner besten Naziagenten auf die Erde. Den skrupellosen Klaus Adler und die intelligente und idealistische Renate Richter.
Der US-Präsidentin kommt der Krieg mit den NS-Schurken zum richtigen Zeitpunkt, muss sie doch wegen schlechter Popularitätswerte um ihre Wiederwahl bangen. Doch wer wird gewinnen? Wem wird die Welt gehören?...

Besprechung:

Als ich vor einer ganzen Weile das erste Mal von Iron Sky hörte, war ich begeistert, das endlich mal jemand eine schöne Nazi-Persiflage entwickeln würde. Geistreiche Verspottung könnte man Iron Sky nennen. Timo Vuorensola wagt viel und man war sich kurz im Internet unsicher, was dieser Film eventuell auslösen könnte, aber nun kann man sagen, er ist wirklich nett anzuschauen, doch er wirkt im nachhinein etwas klobig.
Die Story, die Handlung ist etwas zu leicht. Nicht wirklich spannend.
Nach kurzer Zeit waren die Witze einfach nicht mehr komisch und das Hin und Her von Mond und Erde auch etwas ermüdend.
Einige Schauspieler kamen auch nicht so rüber, wie man es eigentlich erwartet hätte.
Trotz allem fand ich ihn ganz gut und würde ihn mir auch nochmal anschauen.
Pluspunkt sind die Special Effects. Da das Budget relativ gering war, erwartete man ja keine Steven Spielberg oder Roland Emmerich Qualitäten. Doch genau das war das beeindruckende.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man im Laufe der Jahre eigene Ideen im Internet für den Film äußern konnte. Jeder konnte also seine Design oder Handlungsideen einbringen, was primär große PR einbrachte, sekundär die Leute mehr und mehr auf den Film freute. Schließlich konnten sie dann das vollendete Werk bewundern, an dem sie mitgearbeitet haben.
Schaut ihn euch an! Wer ihn nicht gesehen hat, hat was verpasst!


Bildquellen:
http://cinemaz.com.ng/uploads/movies/54e70b2713df41424427815.jpg
http://www.digitaldingus.com/reviews/hd/0040/images/iron_sky_dictators_cut_fullres_3.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=3aTPmGk2P4c