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Samstag, 7. Juli 2012

The History of Now - F/Stop Leipzig


Es ging wieder los. Und endete so schnell. Das F/Stop Festival in Leipzig. Diesjähriges Thema "The History of Now".
Interessantes aber auch gewagtes Thema. Ich ging mit gemischten Gefühlen hin, denn ich war mir wirklich nicht sicher, was mich da erwarten würde. Aber ich muss schon sagen, es war gut. Anders. Die Geschichte wurde sehr ernst genommen.
In diesem Jahr lag der Fokus auf dem Begriff des Dokumentarischen und auf der Problematik der fotografischen Berichterstattung – mit all ihren Versprechen und Enttäuschungen.
Für jedermann war es eine interessante und sehenswerte Veranstaltung, mit einem Plus dafür, dass die diesjährige Ausstellung in der alten Spinnerei bewundert werden konnte, was einen ungeheuren Charme der alten Zeit hatte.
Ich bin gespannt, was sie beim nächsten Mal zeigen wollen.
Nur weiter so.


Schaut mal vorbei:
http://www.f-stop-leipzig.de/


Bildquelle:
http://images02.kurier.at/sdf.jpg/kurier-slideshow-slide/194.872
http://www.prophoto-online.de/images/8459/fstop_2012-1.jpg

Freitag, 15. Juni 2012

Filmbesprechung - Die Reise zum Mond


Originaltitel: Le Voyage dans la Lune
Produktionsjahr:1902
Regie: Georges Méliès
Genre: Sci-Fi
Drehbuch:
Georges Méliès nach dem Roman "De la Terre à la Lune" von Jules Verne
Spieldauer:14 min

Story: 

Die Reise zum Mond. Klingt interessant und aufregend. Das findet auch der Forscherkongress der Astronomischen Gesellschaft, als Professor Barbenfouillis den Plan äußert, mithilfe einer riesigen Kanone in einer Kapsel Richtung Mond abgeschossen zu werden, um diesen auszukundschaften. Sein Plan wird akzeptiert und einige Zeit später steigen ein paar Forscher in die Kapsel, die von einigen attraktiven Damen wie bei einem Hinterlader in die Kanone geschoben werden. Nach dem feierlichen Hissen der französischen Trikolore wird die Lunte an der Kanone angezündet und die Kapsel abgeschossen. 
Zum Pech des Mondes, ein anthropomorphes Wesen, direkt in sein Auge. Auf der Mondoberfläche entdecken sie viele, merkwürdige Pflanzen und feindselige Bewohner:
Die Seleniten.
Die armen Wissenschaftler werden prompt festgenommen.
Später stellen sie fest, dass die Feinde bei der Berührung eines Regenschirmes in Rauch verschwinden.. Dadurch können sie flüchten. In die Kapsel gestiegen, kehren sie zurück, fallen ins Meer und werden schließlich gerettet und als Helden gefeiert.




Besprechung:

Man kann ihn als Meilenstein der Filmgeschichte bezeichnen. Méliès kombinierte die Tricks des Theaters mit den unendlichen Möglichkeiten des Films und produzierte damit den ersten Science-Fiction Film. Anfang des 20. Jahrhunderts waren Aufnahmen vom Alltagsleben gängig. Méliès wagte den Sprung und entwickelte einen Film, der nur zur Unterhaltung dienen sollte.  Damit legte er den ersten Stein für zukünftige Regisseure, die ihre kreativen Ideen in bewegten Bildern ausdrücken wollen.
Seinerzeit war das völlig ungewöhnlich.
Mir persönlich gefällt der Film sehr gut. Es ist nett anzusehen, wie sich die Menschen soetwas wie den Flug zum Mond vorstellten.
Ein wirklich gut gelungener Film, den jeder lieben wird.

Zitat aus dem Lexikon des internationalen Films:
„Ein Klassiker nicht nur des Science-Fiction-Kinos, den der ‚Autorenfilmer‘ Georges Melies in einer faszinierenden Mischung aus umwerfender Naivität und beeindruckendem tricktechnischen Erfindungsreichtum realisierte.“


Bildquellen:
http://s.img.kapook.com/photow/195/kapook_world-194331.jpg
http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto29/09290449/b640x600.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=CMItQ1dkaos