Donnerstag, 23. April 2015

Boah, welcher Film wird es denn nächsten Samstag Abend?

Wir kennen ja das Problem, die Party in der Stadt ist öde, die Freunde haben keine Lust zum Treffen und dann ist auch noch schlechtes Wetter.
Also ist es Zeit für einen Filmabend!
Aber welcher Film soll es denn werden? Wenn ihr Lust habt und wirklich keine Ahnung was ihr gucken wollt, dann schaut euch doch einmal diese Filmbesprechungen an. Vielleicht spricht euch ja ein Film an. Egal ob Kunstfilm, Drama-,Comedy- oder SciFifilm. Von jedem ist was dabei. Anschauen lohnt sich!































Filmtitel:
























Bildquelle:
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Donnerstag, 19. März 2015

Filmbesprechung - Welcher darf es sein?

Ja, der Titel sagt es bereits. Habt ihr vielleicht einen Film, den ich mal besprechen soll?
Oder wollt ihr darüber diskutieren? Gibt es Fragen, die ihr schon immer mal beantwortet haben wollt?

Sind Remakes immer besser? Wie geht ein Filmkuss? Wie viel kostet ein Film? Was ist ein Storyboard?

Spaß, traut euch!

Schickt mir doch einfach eure Filmvorschläge oder Diskussionsthemen per Email an lacomedianger@gmail.com! Ich würde mich über Diskussionsrunden freuen und vielleicht finden wir zusammen Antworten auf eure Fragen!


Bildquellen:
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Donnerstag, 5. Februar 2015

Zeiss Kalender 2015

Letztes Jahr sprach ich von den außergewöhnlichen Bildern der ZEISS Kalender. Umso gespannter war ich für den diesjährigen.
Hollywood-Fotograf Douglas Kirkland lichtete zwei besondere Stars ab. Unter dem Motto "Opera with a Twist" holte Kirkland zwei der bekanntesten Weltstars der Opernbühne vor die Kamera:
Cecilia Bartoli und Rolando Villazón.



Leider können diese Bilder nicht überzeugen. Sie wirken wirr, zusammengewürfelt und nichts sagend.
Sehr sehr schade.

Hier der Beitrag vom letzten Jahr sowie Anschauungsmaterial der besten Zeiss Kalender:
Lovestory in the Big City



Bildquelle:

http://www.muenchenmusik.de/medien/Cecilia_Bartoli_und_Rolando_Villazn-6092.jpg
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Montag, 5. Januar 2015

Filmbesprechung - The Darjeeling Limited


Originaltitel: The Darjeeling Limited
Veröffentlichung in Deutschland: 2007
Regie: Wes Anderson
Drehbuch: Wes Anderson, Roman Coppola, Jason Schwartzman
Spieldauer: 105 min.



Story:

Es soll ein Selbstfindungstrip sein, meint Francis. Nachdem die drei Brüder sich ein Jahr nach dem Tod ihres Vaters nicht mehr gesehen haben, kommen sie im Zug "Darjeeling Limited" in Indien wieder zusammen, mit dem Ziel von Francis, gemeinsam zu ihrer Mutter in ein christliches Kloster in Indien zu reisen. Alle drei haben ein ziemlich zerrüttetes Verhältnis zu ihr. Deshalb vermeidet es Francis, etwas von dem Treffen zu erzählen und nennt es einen spirituellen Selbstfindungstrip. Er will wieder die Familie zusammenbringen. Egal wie.
Der jüngste Whitman, Jack, hat gerade eine Kurzgeschichte mit dem Titel Luftwaffe Automotive vollendet, die deutlich einige Aspekte seines Lebens darstellen. Er selbst will es aber nicht wahrhaben.
Peter, der mittlere Bruder, bezeichnet sich als Liebling des Vaters, was Francis mehr als empört. Damit rechtfertigt Peter es, sämtliche Gegenstände seines Vaters für sich einzunehmen. Peters Frau Alice, von der er sich eigentlich scheiden lassen will, erwartet jetzt ein Kind. Er ist dadurch ziemlich überfordert.
So unterschiedlich und merkwürdig die drei auch sind, so haben sie alle von Anfang an etwas gemeinsam. Alle drei verbindet ein übermäßiger Medikamentenkonsum. Da werden die Pillen rumgereicht als gäbe es kein Morgen.

Durch unschöne Umstände werden die drei schließlich aus dem Zug geworfen.

Es folgen Wanderungen durch die Pampa, ernste Themen und Kontakte mit Einheimischen.
Und als sie endlich nach vielen Problemen, Schmerz und Einsicht das Kloster erreichen um ihre Mutter zu besuchen, wird die ernüchternde Reise weitaus unangenehmer...





Besprechung:

Wes Anderson`s Werke scheinen sich deutlich von den Hollywood Produkten von Spielberg und Emmerich zu unterscheiden. Seine Filme erkennt man sofort, und das liegt daran, dass Anderson ein ganz außergewöhnlicher Regisseur ist. Seine Filme heben sich besonders durch die enorme Authentizität hervor. Wo andere nur kursorisch Geschichten auf die Leinwand bringen und mehr den Effekten zugetan sind, siehe diese Witze namens "The Expendables" und "Mission Impossible - Phantom Protokoll", interessiert sich Anderson primär für die Geschichten. Und das merkt man auch. In allen seinen Filmen.
So komplexe, liebenswürdige und gleichzeitig auch sonderbare Figuren kann nur er erschaffen.
Besonderes Highlight sind die unglaublich bunten Bilder und die überzeugenden Darsteller.
So ein Film gehört auf jeden Fall in die Sammlung und muss gesehen werden!

Traumhafter, farbenfroher und vorallem liebenswürdiger Film, der berührt. Toll besetzt, klasse Dialoge.




Bildquellen:
http://www.dvdbeaver.com/film3/blu-ray_reviews52/darjeeling_limited_blu-ray_/title_darjeeling_limited_blu-ray.jpg
http://24.media.tumblr.com/tumblr_m8vzwmuZ6B1re4uqoo1_1280.png

Freitag, 24. Oktober 2014

Filmbesprechung - Kiss Kiss Bang Bang



Originaltitel: Kiss Kiss Bang Bang
Produktionsjahr: 2005
Regie: Shane Black ("Leathel Weapon")
Drehbuch: Shane Black
Produzenten: Joel Silver
Spieldauer: ca. 99 Minuten
Darsteller:


Story:

Harry hat nur Pech. Er ist ein anständiger Typ. Davon abgesehen, dass er Läden ausräubt. 
Aber sein Kleinganovendasein hat ein Ende, als nach Ladenschluss ein paar Einkäufe erledigt wurden und der Alarm losging. Während seiner hitzigen Flucht vor der Polizei landet er zufällig bei einem Casting für einen Hollywood Krimifilm. Eigentlich wollte er sich nur verstecken, doch ehe er sich versieht, wird er mit dem Flugzeug nach Los Angeles verfrachtet, um Probeaufnahmen zu machen.
Dafür erhält er zunächst Detektivstunden bei einem hartgesottenen Privatdetektiv namens Perry van Shrike, auch liebevoll "Gay Perry" genannt. Als Harry seine alte Freundin Harmony aus Kindertagen wieder begegnet, die hier in Hollywood eine große Schauspielerin werden wollte, spielt er sich als Detektiv auf um sie zu beeindrucken. Doch als Harmony`s Schwester unter merkwürdigen Umständen Selbstmord begeht, bittet sie ihn um Hilfe, denn sie glaubt an Mord!

Als Harry und Gay Perry ermitteln, finden sie Verbindungen zu einem völlig anderen Fall, den sie bereits unter die Lupe nehmen. Und ehe sie bis drei zählen können, sind sie mitten drin und in Lebensgefahr...


Besprechung:

Eine gute Kombination lieferte Shane Black mit Val Kilmer und Robert Downey Jr.
Mit einem super Mix aus Buddy-Action und Film Noir ist dieser Film echt sehenswert! Vollgepackt mit Gags, Action und coolen Sprüchen einfach nur GENIAL.
Dieser  Film ist intelligent und charmant. Diese harte Action, vereint mit wunderbar viel Witz und Eleganz ist  würdig, mehrmals angesehen zu werden. 
Pluspunkt ist der knallharte, schwule Detektiv Perry van Shrike, der wirklich was auf dem Kasten hat, sowie das Voice-Over, das von Harry Lockhart stammt (Robert Downey Jr.), und sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, auch mal abbricht und zurückspult, um seine Meinung frei zu äußern oder vergessene Fakten und Geschichten in dem Film vorzustellen. Einfach nur köstlich!
Shane Black, der schon in den 90er Jahren zahlreiche Drehbücher für sehr erfolgreiche Hollywoodfilme schrieb, produzierte hier einen wunderbaren Film, den ich persönlich als seinen besten einstufe.
Bravo! Da hat man Lust auf mehr!
Mehr muss man dazu wirklich nicht sagen!



Bildquellen: 
http://d12vb6dvkz909q.cloudfront.net/uploads/galleries/44195/kiss-kiss-bang-bang.jpg
http://valkilmer.com/images/pics/70/2005_kiss_kiss_bang_bang_019.jpeg
Videoquellen:
http://www.youtube.com/watch?v=ZdDXO-iiuk8

Donnerstag, 4. September 2014

Filmbesprechung - Sterben für Anfänger


Originaltitel: Death at a Funeral
Kinostart: 19.07.2007
Regie: Frank Oz
Drehbuch: Dean Craig
Produzenten: Laurence Maulkin
Kamera: Oliver Curtis


Story:

Es gibt gute und schlechte Tage.
Heute ist die Beerdigung von Daniel`s Vater und es ist ein außerordentlich schlechter Tag- denn er kriegt den falschen toten Vater geliefert. Und das ist erst der Anfang.
Der im Rollstuhl sitzende Onkel Alfie wartet bereits den ganzen Vormittag vor dem  Altersheim, dass ihn jemand abholt.
Daniel`s verschwenderischer Bruder Robert weigert sich, die Hälfte der Beerdigungskosten zu übernehmen und Daniel`s Frau nervt ihn wegen der neuen Wohnung.
Und dann, wenn man denkt es kann nicht schlimmer kommen, bringt Cousine Martha ihren Verlobten Simon mit, der versehentlich ein Halluzinogenes Gemisch geschluckt hat, was Martha`s Bruder, der Pharmaziestudent  Troy, der sein Geld mit synthetischen Drogen verdient, etwas nachlässig in einem Valium-Fläschchen versteckt hat.

Einen Moment später schreit Simon, das alles so grün ist und rammt seinen Kopf in die Gartenhecke.
Und jetzt, wo man wirklich meinen könnte, schlimmer kann es garnicht mehr werden, taucht ein unbekannter Liliputaner auf und meint, er hätte pikante Geheimnisse vom Vater, die er droht auszuplaudern, wenn er dafür nicht einen Teil des Erbes bekommt.
Kurze Zeit später steht Simon nackt auf dem Dach und will runterspringen und Onkel Alfie hat man auf der Toilette vergessen.
Daniel ist fix und fertig. Er versucht alles, um die Beerdigung zu retten und seinem Vater einen würdevollen Abschied zu liefern. Auch wenn er schlussendlich über Leichen gehen muss...





Besprechung:

Als ich die DVD in die Hand nahm, war ich zuerst stutzig. Was sagt uns nur dieser Titel? Ist es ein Horrorfilm? Ein Psychothriller?
Ganz im Gegenteil! Hinter diesem düsteren, im ersten Moment fragwürdigen Titel "Sterben für Anfänger" steckt purer britischer Humor, verpackt in einer Beerdigung und der herausspringt, sobald das erste Malheur sich ankündigt.
Der falsche tote Vater wurde geliefert. Und später erscheint der zugedröhnte Verlobte der Cousine und bringt das völlige Chaos ins Rollen.
Die Idee ist zwar nicht neu und erinnert ein bisschen an "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", doch Frank Oz weiß damit umzugehen und rückt es in ein neues Licht. Mit recht unbekannten und unverbrauchten Gesichtern bringt er frische in den Film. Besonders Alan Tudyk fällt hier auf, bekannt aus der Serie "Firefly", der brilliant und authentisch den zugedröhnten Verlobten spielt und die Zuschauer zum Lachen bringt. Eine gelungene Besetzung.


Mit guter Darstellung und Witz ist es ein toller Film. Besonders empfehlenswert für Fans des britischen Humors!




Bildquellen:
http://seite360.de/wp-content/uploads/2010/06/sterben_fuer_anfaenger.jpg
http://www.kulthit.de/bilder/sterben-fuer-anfaenger-3.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=irZWouOtQ4I

Donnerstag, 21. August 2014

Filmbesprechung - Als das Meer verschwand



Originaltitel: In My Father`s Den
Produktionsjahr: 2004
Regie: Brad McGann
Drehbuch: Brad McGann
Produzenten: Trevor Haysom, Dixie Linder
Basierend auf: Maurice Gee


Story

Der renommierte und viel gereiste Kriegsfotograf Paul Prior kehrt in seine Heimat in Neuseeland zurück, um bei der Beerdigung  seines Vaters dabei zu sein.
Die Familie empfängt ihn nach 17 Jahren mit gemischten Gefühlen.
Kurz danach will er wieder weiter, doch sein Bruder Andrew, der Pauls damaliges Verschwinden immer noch nicht verkraftet hat, bittet ihn darum, eine Weile hierzubleiben und sich um die Hinterlassenschaften und das Haus zu kümmern. Vorerst widerwillig nimmt er an und zieht in dem elterlichen Haus ein.
Kurz darauf kreuzen sich die Wege mit ihm und seiner alten Liebe Jackie, deren Namen er sich als Teenager auf die Zehen hatte tätowieren lassen. Nachdem er eine vorübergehende Stelle als Lehrer an seiner alten Schule annimmt, lernt er Jackie`s 16 Jahre alte Tochter Celia kennen. Es entwickelt sich eine ungleiche, seltsame und doch sehr innige Freundschaft zwischen den beiden.
Paul`s Vergangenheit holt ihn nach und nach ein und er muss sich ihr stellen, bevor er endgültig an ihr zerbricht. 
Als Celia eines Tages spurlos verschwindet, ist den Bewohnern klar, dass nur Paul der Verdächtige sein kann...




Besprechung:

Eine wahrhaft düstere Geschichte verbirgt sich hinter diesem poetisch klingenden Titel.
Was Brad McGann uns hier liefert, ist keinesfalls leicht zu verdauen. In jeder Sekunde stimmig und bildgewaltig liefert er uns ein Familiendrama, das überzeugender nicht sein kann.
In seiner Genialität setzt er uns das grausige Geheimnis während des Films Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen. 
Die Besetzung ist als Geniestreich zu bezeichnen. Matthew MacFadyen beweist sich glanzvoll in der Rolle des Kriegsfotografen Paul Prior.
So authentisch er diesen kaputten Charakter spielt, fragt man sich, wie man so überzeugend spielen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Konfrontiert mit der Vergangenheit seiner Familie und der Bekanntschaft mit seiner vermutlichen Tochter Celia hat er vieles zu verarbeiten.
Durch intelektuelle Dialoge und unglaubliche Überraschungen überzeugt dieses melancholisch, tiefgründige und ergreifend dramatische Kunstwerk in jeder Hinsicht.
Ein wahres Filmjuwel, was nicht umsonst bei den New Zealand Screen Awards Auszeichnungen für unter anderem bester Film, beste Regie und bestes Drehbuch erhielt.
Daher Sehenswert!




Bildquellen:

http://www.illusionsprojektor.de/wp-content/uploads/2010/09/meerplakat.jpg
http://i.ytimg.com/vi/E2ESUCyIHUY/0.jpg
Videoquellen:
https://www.youtube.com/watch?v=qoKLNFUyg-E&noredirect=1